Ja! sagen mit Astrid - aus dem Leben einer Hochzeitsrednerin.

Vielleicht überlegt ihr ja gerade, ob eine freie Hochzeitszeremonie etwas für euch sein könnte? Oder ihr kennt freie Trauungen noch gar nicht? Na dann wird's aber Zeit! Ich selbst hatte bei meiner Hochzeit eine freie Trauung und fand es wunderschön. Darum gibt es heute ein kleines aber feines Interview mit der Hochzeitsdienstleisterin des Monats Juli, der Traurednerin Astrid Fiedler. Sie gibt euch Einblicke in ihre Arbeit, verrät uns, wie es eigentlich zur Gründung von Traureden-Hamburg kam und was ihr bei der Zeremonie besonders am Herzen liegt.



Findet stets die passenden Worte: Astrid Fiedler beglückt das Brautpaar mit einer Hochzeitsrede.

Liebe Astrid, wie ist denn "Traureden-Hamburg" ins Leben gerufen worden?


Traureden-Hamburg entsprang einer listig lustigen Laune des Universums. Zunächst ging ich in einen Rednerclub, um das Reden vor Publikum zu trainieren. 2012 gründete ich selbst einen Rednerclub, um anderen Menschen das Reden vor Publikum zu ermöglichen und selber immer besser zu werden. Ab 2015 kam dann alles auf mich zu. Erst die Hochzeit meines Sohnes, bei der ich eine Freie Traurede halten durfte.

Ein halbes Jahr später sprach mich eine Traurednerin an: "Astrid willst Du nicht auch Traurednerin werden ? Du hast alles, was man dafür braucht, Du kannst reden, strahlst Präsenz aus, Du hast Humor und auch das nötige Feingefühl dafür." Das fand ich sehr charmant von ihr, konnte mich zwar noch nicht dafür entscheiden, begann aber zu recherchieren.


Schon eine Woche nach dem Gespräch gab es eine Anfrage an unseren Rednerclub: Gibt es bei euch jemanden, der unsere Hochzeit mit einer freien Trauung unterstützen kann?

Also wenn das kein Wink des Universums ist …. Ich habe mich mit dem Brautpaar getroffen und herausgefunden, was sie sich für die Trauung wünschen und wir haben JA zueinander gesagt. Natürlich war ich aufgeregt, aber als Rednerin auch cool genug, um gelassen zu bleiben. Die Rückmeldung der Brautmutter war damals: "Ich war vorher so aufgeregt, aber als Sie anfingen zu reden, da fiel alle Anspannung von mir ab."

Nach der ersten Traurede habe ich Traureden Hamburg ins Leben gerufen.


Was ist das Besondere an deinen Traureden, worauf legst du besonders Wert?


Mir ist es wichtig, mit ganzem Herzen und allen Sinnen zuzuhören. So erfasse ich, was gesagt wird - das Wesentliche und die Worte zwischen den Zeilen. Und die sind manchmal wie der erfrischende Regen an einem heißen Sommertag und manchmal wie der kalte Regen im Winter. Hier bin ich feinfühlig genug, um die Liebe und die Herausforderungen, die es in jeder Partnerschaft gibt, humorvoll und liebevoll rüberzubringen.


Gab es schon mal einen ganz ungewöhnlichen Wunsch oder eine schöne Überraschung bei deinen Traureden?


Der ungewöhnlichste Wunsch war, dass auf einer deutschen Hochzeit, die Brautmutter ein indisches Hochzeitslied singen wollte. Das Paar wollte nicht ablehnen und zeigte sich einverstanden.

Ich ließ mir das Lied zuschicken und fragte mich, wie das klingen würde, wenn die Mutter es alleine und ohne Mikro in dem großen Saal singen würde. Nach Absprache mit dem Paar und der Mutter vereinbarten wir, dass ich den Gästen das Lied schicke und alle, die mögen – es war sehr einfach – mitsummen würden. So entstand ein wunderschöner Klangteppich für den Gesang der Mutter und der Raum füllte sich während der Zeremonie mit beeindruckender Energie – das Paar war sehr zufrieden.


Hochzeitsenten. Der neueste Trend!

Eine lustige Überraschung gab es bei einer meiner letzten Freien Trauungen. Wir hatten uns für die Trauung einen Platz direkt an einem schönen See ausgesucht. Am Tage der Trauung aber böhte der

Wind und schauerte der Regen, sodass wir in einer Scheune Platz nahmen.

Plötzlich erhielten wir Besuch von ungeladenen geschwätzigen Gästen: 10 schnatternde Enten und ungefähr 20 zwitschernde Schwalben sorgten für viele zusätzliche Lacher - es war wundervoll!


Und last but not least: Gibt es etwas, dass du den „Brides to be“ da draußen noch mit auf den Weg geben möchtest? Worauf lohnt es sich z. B. bei der Suche nach dem/der passenden RednerIn zu achten?

Lasst euch nicht nur von schönen Fotos auf den Webseiten beeindrucken, sie sagen hauptsäch-lich etwas über den Fotografen aus. Vereinbart ein Erstgespräch. Fragt nach rednerischer Erfahrung.

Hört auf den Klang der Stimme. Fragt, was der oder dem Rednerin/Redner wichtig ist bei der Trauung. Gibt es ein Interview oder Fragebogen, ein Zweitgespräch vor Ort? Kümmert sich die Rednerin oder der Redner um die Koordination von Musik, Trauzeugen und möglichen Gastbeiträgen, sofern von Euch gewünscht? Hört auf euer Bauchgefühl.

Na wenn das mal kein schöner Einblick war - vielen herzlichen Dank an dich, Astrid! Ich hoffe, das du noch ganz viele Ja-sagende Herzen verbinden darfst.


Und ich hoffe ebenso, dass euch dieser Einblick gefallen hat!

Wenn ihr mehr über Astrid und ihre Traureden erfahren wollt, findet ihr hier ihre Website:




Malerische Grüße

Eure Johanna


37 views

Contact:

Mobile: +49 170 5004727

Hamburg, Germany

  • Instagram Social Icon
  • Pinterest Social Icon
  • Facebook Social Icon
  • YouTube Social  Icon
  • Twitter Social Icon
  • Google+ Social Icon

© 2015 by Johanna Hattner